Fertigungsverfahren

Folgende Verfahren werden bei uns zur Herstellung von Bauteilen verwendet:

Prepregverfahren
Beim Prepregverfahren werden vorimprägnierte (bereits mit einem Harzsystem getränkte) Gewebematten nach Laminierbuch und Arbeitsanweisung auf die Form aufgelegt. Mittels Vakuumsack wird der Verbund entlüftet und anschließend im Autoklaven unter Druck und Hitze ausgehärtet. Durch das Prepregverfahren können höchste Bauteilqualitäten erzielt werden. Das Verfahren findet vor allem in der Luft- und Raumfahrt und im Motorsport Anwendung.

Folgende Autoklaven stehen uns zur Aushärtung der Bauteile zur Verfügung:

  • Autoklave, Größe 2200 x 4500mm
  • Autoklave, Größe 1500 x 3000mm
  • Autoklave, Größe 1000 x 2000mm
  • Maximaler Druck 10 Bar/145 p
  • Höchsttemperatur 220 °C

Injektionsverfahren
Bei diesem Verfahren werden die trockenen Fasern in eine mit Trennmittel beschichtete Form eingelegt. Darüber wird ein Trenngewebe sowie ein Verteilermedium gelegt, das das gleichmäßige Fließen des Harzes erleichtern soll. Mittels Vakuum-Abdichtband wird die Folie gegen die Form abgedichtet und das Bauteil anschließend mit Hilfe einer Vakuumpumpe evakuiert. Durch den Luftdruck werden die eingelegten Teile zusammen gepresst und fixiert. Das flüssige Harz wird durch das angelegte Vakuum in das Fasermaterial gesaugt. Wenn die Fasern vollständig getränkt sind, wird die Harzzufuhr unterbunden und das Teil kann nach dem Aushärten entformt werden. Die Aushärtezeiten sind abhängig vom gewählten Harzsystem und der Temperatur. Vorteil dieses Verfahrens ist die gleichmäßige und fast blasenfreie Tränkung der Fasern.

Nasslaminieren
Beim Nasslaminieren werden die trockenen Fasern von Hand in eine Form eingelegt und mit Kunstharz mit Hilfe einer Rolle getränkt. Die einzelnen Lagen werden Schritt für Schritt auf die Form aufgelegt. Dieses Vorgehen wird so oft wiederholt, bis die gewünschte Schichtstärke vorhanden ist. Nach dem Aufbringen aller Schichten härtet das Bauteil durch die chemische Reaktion des Harzes mit dem Härter aus. Das Verfahren stellt keine großen Ansprüche an die Werkzeuge und ist auch für sehr große Bauteile geeignet. Es wird oft in Bereichen eingesetzt, in denen zwar leichte Bauteile erwünscht sind, aber auch kostengünstig produziert werden soll. Vorteile sind geringer Werkzeug- und Ausstattungsaufwand, dem gegenüber stehen die geringere Bauteilqualität und der hohe manuelle Aufwand.

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